Unsere Instrumente

  • Querflöte

  • Klarinette

  • Saxophon

  • Schlagzeug

  • Trompete

  • Posaune

  • Tuba

  • Tenorhorn

Querflöte

Der Flöte sagt man nach, dass ihr Ton dem natürlichen Klang der Stimme am nächsten kommt. Ihre brillante Klangfarbe, ein sowohl lieblicher, als auch ausdrucksstarker Ton machen sie zu einem der beliebtesten Instrumente.

Entgegen der häufigen Meinung ist die Querflöte kein Blechblasinstrument sondern ein Holzblasinstrument. Das kommt daher, dass der Ton der Querflöte auf ähnliche, charakteristische Weise wie bei Holzblasinstrumten erzeugt wird. Außerdem wurde die Querflöte früher aus Holz gebaut. In der heutigen Zeit wird die Flöte jedoch hauptsächlich aus Metall hergestellt.

Der Ton entsteht, indem die Luft durch das Anblasen gegen die Mundlochkante zerschnitten und dadurch in Schwingung versetzt wird. Die Tonhöhe wird wie bei allen anderen Holzblasinstrumenten durch die Länge der Luftsäule im Instrument beeinflusst, die durch Löcher oder Klappen verändert werden kann.

Klarinette

Das Holzblasinstrument gehört zu den Luftklingern. Der Ton wird durch ein einfaches Rohrblatt erzeugt, welches durch die Luftsäulen in einem Rohr in Schwingung versetzt wird.
Die Klarinette besteht aus  fünf Teilen. In den mittleren zwei befindet sich das Klappensystem. Die Klappenzahl wurde im Laufe der Jahre von zwei auf 13 erhöht. 1839 wurde die Klarinette mit dem von Boehm für die Flöte erfunden Klappenmechanismus versehen. In Deutschland setzte  sich jedoch nach 1900 das System von Oskar Oehler durch. Das sogenannte "Deutsche System".
Seit Mitte des 18. Jahrhunderts hat die Klarinette einen Stammplatz im Orchester.
Das Instrument wird ausschließlich als Melodie-Instrument eingesetzt, da sie sich aufgrund Ihrer Tonlage nicht so sehr für die Harmonie eignet. Zudem können Klarinetten sehr schnell gespielt  werden, da mit allen Fingern gegriffen wird. Sie sorgt mit allerlei Trillern, Lauten und Verzierungen für die Brillanz und Farbe im Blasorchester.
In unserem Verein wird die B- bzw. Sonar- Klarinette gespielt.

Saxophon

Dieses ist eigentlich ein Blasinstrument aus Metall (Messing), dennoch gehört es zu den Holzblasinstrumenten. Grund dafür ist das für die Tonerzeugung wichtige Blättchen aus Holz am Mundstück.
Die Anblastechnik ist der der Klarinette ähnlich, man braucht allerdings weniger Ansatz, es ist also leichter zu spielen.
Der Korpus des Saxophons entspricht einer parabolischen Röhre. An der Rohroberseite befinden sich 20 Tonlöcher, die durch Klappen abgedeckt sind. Durch diese Klappen werden die Löcher einzeln, oder paarweise verschlossen, so dass man mit drei Finger jeder Hand die vielen Löcher problemlos öffnen und schließen kann.
Die in unserem Verein verwendeten Saxophone sind das Alt- und das Tenorsaxophon.
All diese Saxophone heben einen Tonumfang von zweieinhalb Oktaven.
Die Überblaslöcher erlauben es Töne zu spielen, die jeweils eine Oktave über oder unter der Normallage erklingen.
In der Mittellage ist der Ton des Saxophons besonders prägnant. Das Instrument hat einen warmen, samtigen Ton. In hohen Lagen wird dieser durchdringend, in tiefen schnarchend und manchmal sogar blechern, metallisch.

Trompete

Die Trompete ist ein Blechblasinstrument, dessen Klang durch die Schwingungen der Lippen des Spielers am Mundstück erzeugt wird.
Die Trompete ist genau genommen der Oberbegriff für Instrumente wie Helikon, Kornett, Piston, Bombordon, Euphonium, Tenorhorn.. etc. Man sagt das die Trompete der Urvater all dieser Instrumente ist. Trompeten aus großen Schneckenhäusern dienen noch heute in zahlreichen Kulturen als rituelle Instrumente.

Im Musikverein wird die Trompete neben Soloaufgaben vor allem in signalartigen Passagen und zur Akzentsetzung verwendet.
Durch das Betätigen der Ventile wird der Luftstrom durch zusätzliche Rohre geleitet, dabei muss der Luftstrom einen längeren Weg zurücklegen und der Ton wird dadurch tiefer. Ihr scharfer und heller Klang hebt sich deutlich hervor und wird oftmals melodieführend durch die Flügelhörner unterstützt.

Flügelhorn

Ein scheinbarer Verwandter der Trompete ist das Flügelhorn. Man ordnet es aber einer anderen Instrumentengruppe zu, der Familie der Bügelhörner, welche um 1825 regelrecht aus alten Signal- und Klappenhörner entwickelt wurden. Das Flügelhorn, nicht ganz Trompete, nicht ganz Waldhorn, hat einen wärmeren, weicheren Klang als die Trompete. Dieses kommt durch die weitere und konische Bauart. Wie die Trompete auch, gibt es das Flügelhorn mit Perinet- (Pump) oder Drehventile. Im Militär, wie auch im Blasorchester, ist das Flügelhorn fast ausschließlich mit Melodieaufgaben betraut. Man nennt es auch die Geige des Blasorchster.

Charakteristisch für das deutsche Blasorchester ist der wohltuende Kontrast zwischen den Flügelhörner (weicher Klang) und den Trompeten (scharfer Klang)

Tenorhorn

Das Tenorhorn, auch „Bassflügelhorn“, „Infanterie-Cello“, oder „Euphonium“ genannt, gehört zu den Bügelhörnern und hat seinen Ursprung in der Trompete bzw. dem Flügelhorn. Ursprünglich wurde es auch in Trompetenform gebaut, heute ist jedoch nur noch die ovale Form (mit Zylinderventilen) oder die Tuba-Form (mit Zylinder- oder Perinet-Ventilen) gebräuchlich. Das Rohrwerk ist konisch, d.h. es erweitert sich vom Mundstück bis zu dem schräg nach oben gerichteten Schallbecher, die gesamte Länge des Rohres beträgt ca. 2,70 m. Gefertigt wird es aus Messing.

Das Tenorhorn gehört zu den tiefen Blechblasinstrumenten. Es hat einen weichen vollen Ton und den gleichen Tonumfang wie ein Flügelhorn, klingt jedoch eine Oktave tiefer. Es ist sehr beweglich und daher ebenso wie das Flügelhorn besonders gut geeignet für schwierige Läufe und Melodiepassagen. Das Tenorhorn wird in einem Musikverein sehr vielseitig eingesetzt. Sein Spektrum reicht von der Melodie über eigenständige Solo-Passagen bis hin zu harmonischen, d.h. melodiebegleitenden Aufgaben. Meist wird die erste Tenorhornstimme der Melodie zugeordnet, die zweite bereits der Harmonie.
Die Tenorstimme wird im Violinschlüssel notiert, der Grundton des Tenorhorns ist „B“

Posaune

Die Zugposaune ist ein Blechblasinstrument aus Messing. Sie besteht aus zwei Teilen, dem Zug und dem Schallstück. Beide Teile werden ineinandergeschoben. Der Zug ist zylindrisch und das Schallstück erweitert sich zur „Stürze“ konisch.
Die Gesamtrohrlänge der Posaune beträgt 271 cm, das Mundstück ist kesselförmig. Der Grundton ist – bei geschlossenem Zug – angeblasen „B“.
Durch das Herausziehen des Zuges kann die Tonhöhe in 7 Stufen erniedrigt werden. Der Vorteil des Zuges gegenüber Ventilen besteht einerseits in seiner Tonschönheit und andererseits in der stufenlosen Regulierbarkeit der Tonhöhe (Glissando-Effekt).
Zur geschichtlichen Entwicklung der Posaune kann festgestellt werden, dass die technische Entwicklung des Instruments bereits seit dem 16. Jahrhundert abgeschlossen ist.
Die Posaune wird in Musikvereinen je nach Musikart von der Melodieführung bis hin zu Rhythmusaufgaben verwandt.

Tuba

Die Tuba ist das tiefste der Blechblasinstrumente, mit drei oder vier Ventilen, einem becherförmigen Mundstück, in ovalen, senkrecht verlaufenden Windungen gebogenem Rohr und nach oben gerichtetem Schalltrichter.
Die Tuba gehört zu der Familie der Bügelhörner.
Sie wurde 1835 von dem preußischen Militärsachverständigen Friedrich Wilhelm Sieprecht und dem Berliner Instrumentenbauer Carl Wilhelm Moritz entwickelt.
Die Tuba wird unterschieden in Es-Tuba (hohe Tuba) und B-Tuba (tiefe Tuba). Bei der Es-Tuba beträgt die Gesamtrohrlänge 403 cm, bei der B-Tuba 553 cm.
Die hohe oder die tiefe Tuba ist das Fundament jeder größeren Bläserbesetzung. Ihr voller, kräftiger Ton kann äußerst schmiegsam, mild und waldhornartig sein.
Die Notierung liegt wegen der leichteren Lesbarkeit eine Oktave höher als der Klang.

Schlagzeug

Der klassische Grundaufbau des Drum-Sets besteht aus folgenden einzelnen Trommeln und Becken:

  • Bassdrum (große Trommel), unten mittig platziert,
  • Snare-Drum (kleine Trommel), etwa links daneben platziert,
  • zwei Toms, per Halterung auf der Bassdrum platziert,
  • ein Standtom, rechts platziert,
  • ein Ride-Becken, von hinten über dem Standtom hängend,
  • ein Crash-Becken, von hinten über der Snare hängend,
  • ein Hi-Hat-Becken, links hinter der Snare stehend.

Das Schlagzeug spielt eine entscheidende Rolle im Zusammenspiel, denn es gibt unmittelbar den Takt an und sorgt im Team mit Dirigenten und Tubisten dafür, dass alle Musiker das Tempo halten. Natürlich kann sich der Schlagzeuger bei uns in einigen Solo Stellen auch sehr gut austoben.

Baritonhorn

Das Baritonhorn (kurz Bariton) ist weitgehend identisch mit dem Tenorhorn, wird aber für die Harmonie eingesetzt. Im Gegensatz zum Tenorhorn wird die Baritonstimme jedoch nicht im Violin- sondern im Bass-Schlüssel notiert.
Um die etwas tiefere Lage gegenüber den Tenorhörnern klanglich besser zur Geltung zu bringen, sollten für die Baritonstimme möglichst weit mensurierte Instrumente geblasen werden (größerer Bohrung).

  • Unsere Proben:

  • Freitags 20:00 - 22:00 Uhr

  • Gemeindehalle Kaifenheim

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  • Kontakt

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  • 01795448795